Architektur, Stadtplanung & Design
Unsere Spezialität

Architektur, Stadtplanung & Design

Entwurfsforschung, Simulation & Modellierung sowie Raumanalyse — unser tiefstes Spezialgebiet.

Kostenlose Beratung

Architektur und Stadtplanung sind der Bereich, in dem unser Team die größte Expertise besitzt. Wir unterstützen entwurfsbasierte Forschung, Umwelt- und Energiesimulation, räumliche und stadtmorphologische Analysen sowie akademisches Schreiben nach den Standards von Architekturfakultäten und Design-Fachzeitschriften — von Studio-basierten Abschlussarbeiten bis zu Stadtforschung auf Promotionsniveau.

Forschungsmethoden, die wir unterstützen

Entwurfsforschung

Research-by-Design-Methodik, Präzedenzstudien, Dokumentation des Entwurfsprozesses und theoretische Einordnung für Architektur-Abschlussarbeiten.

Simulation & Modellierung

Tageslicht-, Energie-, thermische Komfort- und Fußgängerflusssimulation mit Werkzeugen wie Grasshopper, Ladybug/Honeybee und Revit.

Raumanalyse

GIS-basierte Stadtanalyse, Space Syntax und morphologische Studien für Stadtplanungs- und Entwurfsforschung.

Neue Forschungs- und Technologietrends

Das Feld entwickelt sich rasant rund um parametrisches und generatives Design, Gebäudeperformance-Simulation, digitale Zwillinge für Städte, klimaresponsive Architektur und KI-gestützte Entwurfswerkzeuge. Auch Post-Pandemie-Urbanistik und 15-Minuten-Stadt-Modelle sind aktive Forschungsgebiete.

Vorgeschlagene Forschungsthemen

  • →Optimierung generativen Designs für energieeffiziente Fassaden
  • →Digitale-Zwilling-Modellierung zur Minderung städtischer Wärmeinseln
  • →KI-gestützte Raumplanung in Projekten adaptiver Wiedernutzung
  • →15-Minuten-Stadt-Konzepte in mittelgroßen städtischen Kontexten

Werkzeuge & Software, mit denen wir arbeiten

AutoCADRevit (BIM)Rhino + GrasshopperArcGIS / QGISSketchUp + LumionSpace Syntax / Depthmap

10 wirkungsvolle Architektur-Forschungsthemen für 2026

  1. 1Parametrische Optimierung von Gebäudehüllen für passive Solarnutzung und Tageslichtleistung
  2. 2Massivholz und Brettsperrholz (CLT) als CO2-arme Alternative zu Beton und Stahl
  3. 3Digitale Zwillinge für das Echtzeitmanagement von urbaner Energie, Mobilität und Klimaresilienz
  4. 4Generative KI in der frühen Konzeptentwicklung und Ideenfindung im architektonischen Entwurf
  5. 5Strategien der Umnutzung für postindustrielle, denkmalgeschützte und leerstehende städtische Gebäude
  6. 6Klimaresponsive Fassadengestaltung für heiß-aride und mediterrane städtische Kontexte
  7. 7Modelle der 15-Minuten-Stadt und ihre messbaren Auswirkungen auf Fußgängerfreundlichkeit und Nutzungsmischung
  8. 83D-gedruckte Betonkonstruktionen: tragwerksbezogene Leistung, Kosten und gestalterische Grenzen
  9. 9Biophile Gestaltungsmaßnahmen und ihre messbare Wirkung auf Wohlbefinden und Produktivität der Nutzer:innen
  10. 10Space-Syntax-Analyse informeller Siedlungen und städtischer Ergebnisse nach Stadterneuerung
Den vollständigen Forschungsleitfaden lesen: Themen, Exposé & Methodik→

Neue Entwurfsansätze, Methoden & Materialien

Parametrische und generative Entwurfswerkzeuge — Grasshopper, Dynamo und zunehmend generative KI-Plug-ins — haben den frühen Entwurfsprozess von festen Skizzen hin zu explorierbaren Entwurfsräumen verschoben, in denen Dutzende Fassaden- oder Baukörperoptionen anhand von Leistungskriterien bewertet werden können, bevor eine Option ausgewählt wird. Damit einher geht die wachsende Nutzung digitaler Zwillinge: live und datengestützt verbundene Modelle von Gebäuden oder Quartieren, mit denen Energieverbrauch, Belegung und — auf städtischer Ebene — Verkehr und Mikroklima überwacht und optimiert werden. Bei den Materialien gewinnen Massivholz und Brettsperrholz (CLT) als CO2-ärmere Tragwerksalternative zu Beton und Stahl weiter an Bedeutung, insbesondere im Geschossbau mittlerer Höhe. 3D-gedruckter Beton bewegt sich von Pavillons und Prototypen hin zum kleinmaßstäblichen Wohnungsbau und eröffnet neue gestalterische Freiheiten — auf Kosten neuer tragwerksbezogener und bauordnungsrechtlicher Forschungsfragen. Auch die Umnutzung — die Umwandlung industrieller, gewerblicher oder denkmalgeschützter Gebäude anstelle ihres Abrisses — hat sich zu einem etablierten Forschungsfeld entwickelt, getrieben ebenso von Bedenken hinsichtlich grauer Emissionen wie vom Denkmalwert. Bei alldem werden klimaresponsive und biophile Gestaltungsprinzipien zunehmend als Grundanforderung und nicht mehr als Besonderheit betrachtet.

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